Biografie
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Und da waren es 5! Nach der Gründung im Jahre 2007 und einer sehr produktiven und turbulenten Zeit in den darauffolgenden Jahren, fiel Wildfang 2012, nach einem unvergesslichen „Weltuntergangs“-Konzert im Irish Pub in Pforzheim in einen Dornröschenschlaf. Die ganze Welt ist dann ja glücklicherweise doch nicht untergegangen, doch trennten sich die Wege der 6 Wildfänge. So verblieben hinter mehr oder weniger dornigem Gerümpel zwei produzierte CDs, 35 eigene Wildfang-Songs, eine Menge Equipment, Instrumente und Kostüme im Lager der Augenweide. Eines schönen Tages im Jahre 2016, entschied sich DomDom nicht nur für Jula die Augenweide, sondern auch dafür sich mit scharfer Zunge den Weg durch die Dornen zu bahnen und fand den ungeahnten, unangetasteten Schatz des Wildfang-Erbes. Wie Helden derlei Sorte das dann nun mal so tun, nahm er den Schatz und küsste die Prinzessin wach – naja in diesem Fall wohl eher die Augenweide. Die Idee war gesät und als bereits zarte Triebe begannen sich ihre Wege ans Licht zu bahnen, kam es zu einer folgenschweren Begegnung mit Lukas. Bekannt von der alten Truppe, nichts ahnend, bestückt mit einer guten Flasche Hochprozentigem und dem Ziel, den „Neuen“ kennen zu lernen, nahm der Abend seinen Lauf, es wurden Pläne geschmiedet, Köpfe heiß geredet, Musik gehört und Instrumente heraus gekramt. Lukas der Hochprozentige und DomDom die Trommel bekamen zu spätester Stunde ihre Namen und Wildfang war neu geboren. Geboren aus Whisky, getauft mit Wein, so wird es wohl ein Wildfang sein! Die ersten Engagements ließen nicht lange auf sich warten, denn es scheint, dass nicht nur die Augenweide den Schatz des Wildfang-Erbes über die Jahre hütete, sondern auch die Lieder und die Seele von Wildfang in den Herzen und Köpfen der alten Freunde bis heute bewahrt wurden. Wenngleich sich der Hochprozentige aus beruflichen Gründen leider zurückziehen musste, blieb dennoch dieser überwältigende Empfang nicht ungehört. Denn wie Jula und DomDom nun so in ihrem Streben sind, wurde der berauschte Taumel, der eben verkündeten Widergeburt zu einem rasanten Neubeginn. Innerhalb von nur 2 Monaten kamen Graumähne das Lästermaul an der Gitarre, Valjuschka die Wildkatze an der Violine und Maxime l’Éclatant am Bass hinzu. Nun wurde es ernst und es blieben gerade 6 Wochen, alles für das Debut auf dem Waiblinger Stauferspektakel vorzubereiten – eine schöne Parallele, denn der damals erste Marktauftritt der alten Wildfänge (2008) fand auch in Waiblingen statt. In langen Nächten, dem ein oder anderen Bier und ganz traditionellem, wildfänglichem Humor lässt sich jedoch noch immer die Welt aus den Angeln heben, also was soll man sagen? Es war großartig! Die Bookings flattern wie die Tauben ins Haus, große Dinge rumoren still und heimlich im Hintergrund und wir können uns verschmitzt lächelnd auf alles freuen, was da kommen mag!